Fragen &
Antworten

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die im
Rahmen einer Heizungsförderung eine Rolle spielen

Häufig gestellte Fragen

FörderProfi ist Ihr zuverlässiger Partner bei der Beantragung staatlicher Fördermittel für Ihr neues Heizsystem.

Der FörderProfi-Service setzt sich dabei aus zwei zentralen Komponenten zusammen:

  1. Prüfung der Förderfähigkeit

    Prüfen Sie völlig unverbindlich und kostenlos die Förderfähigkeit Ihres Vorhabens.

  2. Beantragung der Fördergelder

    Ist Ihr Vorhaben förderfähig, so haben Sie die Möglichkeit uns gegen eine Servicegebühr mit der Beantragung der Fördergelder zu beauftragen. Der FörderProfi unterstützt Sie dabei von der Antragsstellung bis zur Auszahlung der Fördergelder und sorgt für einen reibungslosen und schnellen Ablauf.

Wichtig: Unser Service ist aktuell nur für die Einzelmaßnahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude und die Brennstoffzellen-Förderung der KfW (Programm 433) verfügbar

Die Beauftragung des FörderProfis erfolgt ganz problemlos in 3 Schritten über unsere Website https://www.foerder-profi.de/.

Schritt 1: Sagen Sie uns, welches Heizsystem Sie fördern lassen möchten.

Förderprofi beauftragen 1

Wählen Sie Ihr Vorhaben und ergänzen Sie die relevanten Daten.

Förderprofi beauftragen 2

Schritt 2: Erfahren Sie, ob Ihr Vorhaben förderfähig ist

Auf Basis der von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten prüfen wir die Förderfähigkeit des Vorhabens - völlig unverbindlich und kostenlos.

Förderprofi beauftragen 3

Das Ergebnis der Förderprüfung erhalten Sie innerhalb weniger Minuten per Mail. Ist das Vorhaben förderfähig, können Sie den FörderProfi einfach aus der E-Mail heraus beauftragen.

Schritt 3: Bevollmächtigen Sie uns für die Antragstellung

Bevor wir den Förderantrag beim BAFA oder der KfW einreichen können, brauchen wir noch eine Vollmacht von Ihnen. Laden Sie diese einfach während der Beauftragung im Schritt 2 mit hoch.

Eine Blanko-Vollmacht finden Sie bereits vorab unter diesem Link.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Übersicht um die Preise des FörderProfi handelt. Bei einer Abwicklung über Ihren Fachpartner entstehen zusätzliche Aufwände durch die Bereitstellung und technische Prüfung der Dokumente, die dieser Ihnen über eine Aufwandspauschale separat in Rechnung stellen kann.

Maßnahme (Förderantrag)

Preis (inkl. USt.)

Details

Gas-Hybridsysteme

195€

BAFA BEG EM

KfW433 - Brennstoffzelle

230€

KfW433

KfW433 (Papier) - Brennstoffzelle

290€

KfW433 (Papierantrag)

KWKG - Brennstoffzelle

95€

BAFA MAP

KfW433 + KWKG - Brennstoffzelle

275€

KfW433 (Papierantrag) + BAFA MAP

BAFA Heizungsoptimierung

95€

BAFA BEG EM

BAFA Wärmepumpe

198€

BAFA BEG EM

BAFA Solar

198€

BAFA BEG EM

BAFA Gas+EE

198€

BAFA BEG EM

BAFA Biomasse

198€

BAFA BEG EM

BAFA EE-Hybrid

395€

BAFA BEG EM

Änderungsgebühr

55€

Kosten für Änderungen am Antrag nach Antragsstellung

Übernahme Fremdantrag

350€

Kosten für Übernahme eines nicht durch den FörderProfi gestellten Antrag

Die Rechnung wird nach der “Freigabe zum Maßnahmenbeginn” gestellt, spätestens jedoch einen Monat nach Vertragsabschluss (Vgl. AGB §3 Absatz 2). Die angegebenen Preise gelten bis einschließlich März 2022.

Sollte Ihr Fördermittelantrag nach erfolgter Prüfung und Antragstellung durch den FörderProfi vom Fördermittelgeber zurückgewiesen werden, übernimmt Viessmann den Förderbeitrag für Heizungssystem und Nebenkosten.

Hinweis: Die Viessmann Förder-Garantie gilt nicht rückwirkend, sondern 2020 für Prüfungen der Förderfähigkeit ab dem 09.04.2020 und bei Anträgen, die bis zum 23.12.2020 vollständig beim FörderProfi eingereicht wurden. In 2021 gilt die Viessmann Förder-Garantie für Prüfungen der Förderfähigkeit und anschließender Beauftragung ab dem 15.01.2021.

Weitere Information finden Sie hier.

Bei Fragen zu Ihrem Fördermittelantrag stehen wir Ihnen gerne per E-Mail oder über unsere Hotline zur Verfügung. Aktuelle Informationen zu Ihrem Antrag können Sie über Ihren Login-Bereich einsehen.

Hotline: 06452 - 70 2575 (Mo-Fr, 09.00-17.00 Uhr)
Mail: foerderprofi@viessmann.com

Um den Förderantrag einreichen zu können, benötigen wir eine Vollmacht von Ihnen. Diese können Sie ganz einfach im Rahmen der Beauftragung auf unserer Website hochladen. Das Formblatt können Sie sich bereits vorab hier herunterladen.

Um die Auszahlung der Fördermittel nach Abschluss der Maßnahme zu beantragen, sind weitere Dokumente notwendig. Eine Übersicht der benötigten Unterlagen lassen wir Ihnen nach Erhalt der Zuschusszusage zukommen.

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen
  • Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und Zweckverbände
  • Unternehmen
  • gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften

Ausdrücklich ausgeschlossen sind der Bund, die Bundesländer und deren Einrichtungen, sowie Hersteller von förderfähigen Anlagen.

Beim BAFA sind Unternehmen grundsätzlich berechtigt, Anträge zu stellen.
Bei der KfW sind nur die Unternehmen förderfähig, welche

  • ein Brennstoffzellensystem in ein Wohngebäude einbauen, oder
  • als kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition gelten und ein Brennstoffzellensystem in ein Nichtwohngebäude einbauen

Die Förderung von Großprojekten wird durch den Dienstleister Etanomics geprüft. Bei einer Anlagenleistung von >100 kW wird außerdem eine individuelle Förderberatung durch Etanomics empfohlen. Kontaktieren Sie uns dazu bitte per E-Mail oder Telefon

Ob ein bereits gestellter Antrag nachträglich geändert werden kann, ist im Einzelfall zu entscheiden. Zur Klärung Ihres konkreten Vorhabens kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail oder über unsere Hotline unter 06452 - 70 2575 (Mo-Fr, 09.00-17.00 Uhr). Der Prozess Ihres Förderantrages kann sich hierbei verzögern.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass für die Änderung eines bestehenden Antrags eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr von 55€ in Rechnung gestellt werden muss, da es sich dabei meist um manuell zu bearbeitende Vorgänge handelt. Gegebenenfalls entfällt bei einer Änderung des Antrages die Förder-Garantie, da diese auf den ursprünglichen Antrag gegeben wurde.

Bei BAFA-Anträgen seit dem 1.1.2021 ist innerhalb von 24 Monaten nach Erhalt der Zuschusszusage die Maßnahme umzusetzen (Bewilligungszeitraum) und die erforderlichen Dokumente beim BAFA einzureichen. Bei der KfW beträgt der Bewilligungszeitraum 12 Monate. Natürlich erhalten Sie von uns rechtzeitig vor Fristablauf eine Erinnerung, sodass Ihre Zuschusszusage nicht verfällt.

Sollte absehbar werden, dass Sie mehr Zeit als bewilligt für die Umsetzung Ihrer Maßnahme benötigen, kontaktieren Sie uns bitte rechtzeitig unter Angabe der Gründe. Gerne kümmern wir uns dann für Sie um eine Fristverlängerung. Bitte beachten Sie, dass hierfür eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr anfällt.

Für BAFA-Anträge, die vor dem 01.01.2021 eingereicht wurden, gilt ein Bewilligungszeitraum von 12 Monaten. Bitte kontaktieren Sie uns rechtzeitig, wenn Sie eine Fristverlängerung wünschen.

Grundsätzlich ist eine Fristverlängerung nach Ablauf der Auszahlungsfrist ausgeschlossen.
Dennoch kann es Sinn machen, einen (nachträglichen) Antrag auf Fristverlängerung zu stellen, wenn dieser auf einer nachvollziehbaren Begründung für die Fristverlängerung beruht. Zum Beispiel:

  • Lieferschwierigkeiten
  • Bauverzögerung
  • Handwerker-Engpass
  • o.ä..

Somit besteht eine Chance im Nachhinein noch die Fördergelder ausbezahlt zu bekommen. Eine Garantie dafür können wir jedoch nicht geben. Bitte beachten Sie, dass für eine Fristverlängerung eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr berechnet wird.

Um herauszufinden, ob Ihre geplante Heizungsanlage förderfähig ist, können Sie jederzeit eine kostenlose Förderprüfung über unsere Webseite vornehmen. Gehen Sie dazu auf unsere Startseite und klicken Sie auf Förderprüfung starten. Anschließend können Sie Details zu Ihrem geplanten Bauvorhaben eingeben. Im Anschluss erhalten Sie das Ergebnis Ihrer Förderprüfung per E-Mail.

Sofern Ihre Maßnahme förderfähig ist, steht der Beantragung der Fördermittel nichts mehr im Wege. Sie können uns bequem über den Link in Ihrer E-Mail zur Bestätigung der Förderfähigkeit beauftragen.

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein Maßnahmenpaket für die Energieberatung in Wohngebäuden zur Entwicklung des Gebäudebestands hin zu energieeffizienten Gebäuden und wird durch das BAFA gefördert. Dieser lässt sich entweder als Schritt-für-Schritt Sanierung über einen geplanten Zeitraum von fünfzehn Jahren  oder als Komplettsanierung ausführen. Im Falle der Schritt-für-Schritt Sanierung wird durch den Experten ein bundesweit einheitlicher Sanierungsfahrplan auf Ihr Objekt zugeschnitten, wobei die einzelnen Maßnahmen zu einem beliebigen Zeitraum innerhalb von 15 Jahren umgesetzt werden können. Im Falle der Komplettsanierung erstellt der Berater ein Sanierungskonzept, das sich in einem Zuge umsetzen lässt und zur Erreichung eines energiesparenden KfW-Effizienzhaus-Standards führt.

Durch das Einreichen eines iSFP lassen sich bei folgenden Förderanträgen, die im iSFP beschrieben sind, 5% zusätzlichen Förderung erhalten. Der iSFP selbst wird mit bis zu 80% bezuschusst.

Folgende Förderprogramme stehen zur Förderung von Einzelaßnahmen im Neubau zur Verfügung:

  • KfW - Brennstoffzelle (https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/F%C3%B6rderprodukte/Energieeffizient-Bauen-und-Sanieren-Zuschuss-Brennstoffzelle-(433)/)

KMUs sind Unternehmen mit

  • weniger als 250 Mitarbeitern und
  • einem Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. € oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. €

Außerdem müssen diese Unternehmen unabhängig von Unternehmen sein, die diese Kriterien nicht erfüllen.

Fördermöglichkeiten

Sowohl beim BAFA als auch bei der KfW sind KMUs förderberechtigt. Bei der KFW werden Unternehmensanträge aktuell noch postalisch bearbeitet, was zu längeren Bearbeitungszeiten führen kann. Darüber hinaus gelten die gleichen Förderbedingungen wie bei Einzelpersonen.

Das BAFA bietet folgende Förderungen in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden an:

BAFA Förderung
Quelle: BAFA

Die Prozentsätze in der Grafik beziehen sich auf die Summe der förderfähigen Kosten.
Förderfähige Kosten sind gedeckelt auf 60.000 Euro pro Wohneinheit sowie 15 Mio Euro bei Nicht-Wohngebäuden

Hinweis: Nur Gebäude, deren Bauantrag bzw. Bauanzeige zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre zurückliegt, qualifizieren sich für eine Förderung über das Programm der BEG Einzelmaßnahmen. Einzelmaßnahmen für Heizanlagen im Neubau sind seit 01.01.2021 nicht mehr förderfähig. Die Ausnahme bildet die über das KfW433-Programm geförderte Brennstoffzelle, die auch im Neubau förderfähig ist.

Wir empfehlen Ihnen, die Förderfähigkeit Ihres konkreten Bauvorhabens auf unserer Website kostenlos prüfen zu lassen.

Die KfW bietet im Rahmen des KfW-Programms 433 folgende Förderungen in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden an:
Bei einer Höhe von 28.000€ oder mehr an förderfähigen Kosten beträgt die maximale Förderung 11.200€.
Darüber hinaus bietet die KfW folgende Finanzierungsmöglichkeiten zur Durchführung von Baumaßnahmen an (https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/F%C3%B6rderprodukte/F%C3%B6rderprodukte-f%C3%BCr-Bestandsimmobilien.html):

  • Energieeffizient Sanieren - Kredit
  • Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss
  • Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung
  • Energieeffizient Sanieren – Ergänzungs­kredit
  • Erneuerbare Energien - Standard
  • Ladestationen für Elektroautos - Wohngebäude

Diese Programme werden nicht über den Service des FörderProfis abgedeckt.

Nach Beauftragung durch Sie beginnen wir mit der Antragstellung. Im Regelfall dauert das weniger als einen Werktag. Bei KfW-Anträgen für die Brennstoffzelle kann es durch die Einbeziehung eines Energieberaters wenige Werktage dauern. Mit der Umsetzung der Maßnahme kann nach Bestätigung der Antragstellung begonnen werden, über welche wir Sie selbstverständlich per Mail benachrichtigen. Bitte warten Sie unbedingt auf die Maßnahmenfreigabe durch den FörderProfi.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass auch der Abschluss eines Liefer- und Leistungsvertrages erst nach Antragstellung erfolgen darf.

Nach Einreichung und Prüfung aller notwendigen Unterlagen erfolgt die Auszahlung der Fördermittel. Das konkrete Auszahlungsdatum hängt von den jeweiligen Fördermittelgebern ab und kann vom FörderProfi nicht beeinflusst werden.

In der Regel benötigt das BAFA ca. 14 Wochen für die Auszahlung der Förderung nach Erhalt der vollständigen Unterlagen.

Die KfW zahlt bei Online-Anträgen die Förderung in der Regel zum Ende des Monats aus.

Bei KfW Papieranträgen - also bei Vorhaben mit mehr als zwei Wohneinheiten - hängt die Auszahlung davon ab, wann die Unterlagen der KfW postalisch übermittelt werden und nimmt mehrere Wochen in Anspruch

Eine Kombination der BEG EM und der KfW-EBS-Programme im Rahmen einer umfangreichen Sanierung ist möglich. Wichtig bei einer Kombination ist, dass die durch eine Kreditförderung abgedeckten Kosten nicht erneut im Rahmen der BEG EM geltend gemacht werden.

Eine Kumulation der Förderungen für die Kosten derselben Maßnahme (z. B. Förderung des Heizungsaustausch über Kreditförderung sowie danach zusätzlich über die BEG EM) ist dagegen nicht zulässig. Antragsteller müssen sich für die Förderung einer Maßnahme zwischen einer BEG-Zuschussförderung über das BAFA und einem KfW-EBS-Kredit im Rahmen der EBS-Programme entscheiden. Beide Förderangebote dürfen nicht für dieselbe Maßnahme kumulativ in Anspruch genommen werden.

Gas-Hybridanlagen im Gebäudebestand sind prinzipiell förderfähig.
Gefördert wird die Errichtung von Anlagen, die Gas-Brennwerttechnik mit einer oder mehreren Technologie-Komponenten zur thermischen Nutzung erneuerbarer Energien (z. B. Solar-, Wärmepumpe-, Biomasseanlage) kombinieren.
Fördervoraussetzungen:

  • Die Komponenten müssen über eine gemeinsame Steuerung verfügen, sodass ein effizienter Anlagenbetrieb gewährleistet ist, und die in der Anlage zu dieser Richtlinie festgelegten technischen Mindestanforderungen erfüllen.
  • Die „jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz“ ƞs (= ETA-s) des GasBrennwertkessels mit einer Nennwärmeleistung von bis zu 70 kW muss mindestens 92 % betragen.
  • Dabei muss die thermische Leistung des regenerativen Wärmeerzeugers einer Hybrid-Anlage mindestens 25 Prozent der Heizlast des versorgten Gebäudes (Gebäudeheizlast) betragen.

Je nach Technologie-Komponente zur thermischen Nutzung erneuerbarer Energien gelten zusätzlich folgende Voraussetzungen:

  • Biomasse-Anlagen: Die thermische Leistung ist die geprüfte Nennwärmeleistung und kann direkt den Anlagenlisten entnommen werden, die auf den Internetseiten des BAFA abrufbar sind (https://www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Foerderprogramm_im_Ueberblick/foerderprogramm_im_ueberblick_node.html).
  • Wärmepumpen-Anlagen: Maßgeblich ist die potenzielle Heizleistung bei der jeweils anzusetzenden Normaußentemperatur am Standort der Wärmepumpe und einer Vorlauftemperatur von 35 °C. Der Wert kann den technischen Unterlagen des jeweiligen Herstellers entnommen werden.
  • Solarthermie-Anlagen: Zur Berechnung der Heizleistung einer Solarthermie-Anlage ist für alle Kollektortechnologien eine pauschale Kollektorleistung von 635 Watt pro m² Bruttokollektorfläche anzusetzen.

Um sicher zu stellen, dass Ihre geplante Anlage förderfähig ist, empfehlen wir Ihnen die kostenlose Förderprüfung auf unserer Webseite.

Gefördert wird die Errichtung oder Erweiterung von Solarkollektoranlagen zur thermischen Nutzung in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden, die überwiegend (d.h. mit mehr als 50 Prozent der erzeugten Wärme bzw. Kälte) mindestens einem der folgenden Zwecke dienen:

  • Warmwasserbereitung,
  • Raumheizung,
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung,
  • solare Kälteerzeugung,
  • die Zuführung der Wärme und/oder Kälte in ein Gebäudenetz im Sinne von Ziffer 5.3 Buchstabe i) der Richtlinie

Große Solarkollektoranlagen mit mindestens 20 m2 Bruttokollektorfläche können alternativ zur Zuschussförderung im Rahmen einer „ertragsabhängigen Förderung“ gefördert werden, wenn die in den Technischen Mindestanforderungen gestellten Voraussetzungen erfüllt sind.

Nicht förderfähig sind Solaranlagen mit Kollektoren ohne transparente Abdeckung auf der Frontseite (z. B. Schwimmbad-absorber).

Um sicher zu stellen, dass Ihre geplante Anlage förderfähig ist, empfehlen wir Ihnen die kostenlose Förderprüfung auf unserer Webseite.

Gefördert wird die Errichtung oder Erweiterung von Biomasseanlagen für die thermische Nutzung ab mindestens 5 kW Nennwärmeleistung, die die in der Anlage zu dieser Richtlinie festgelegten technischen Mindestanforderungen erfüllen und überwiegend (d.h. mit mehr als 50 Prozent der erzeugten Wärme) mindestens einem der folgenden Zwecke dienen:

  • Warmwasserbereitung,
  • Raumheizung,
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung,
  • die Zuführung der Wärme in ein Gebäudenetz im Sinne von Ziffer 5.3 Buchstabe i) der Richtlinie.

Gefördert werden danach insbesondere:

  • Kessel zur Verbrennung von Biomassepellets und -hackschnitzeln,
  • Pelletöfen mit Wassertasche,
  • Kombinationskessel zur Verbrennung von Biomassepellets bzw. -hackgut und Scheitholz,
  • besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel.

Beim Einbau einer Biomasseanlagen müssen zudem spezifische Voraussetzungen bezüglich der Größe der Pufferspeicher erfüllt werden. Da diese abhängig sind von der einzubauenden Biomasseanlage, empfehlen wir Ihnen die kostenlose Förderprüfung auf unserer Webseite.

  1. Gefördert werden die Errichtung sowie die Nachrüstung von effizienten Wärmepumpen, die die in der Anlage zu dieser Richtlinie festgelegten technischen Mindestanforderungen erfüllen und überwiegend (d.h. mit mehr als 50 Prozent der erzeugten Wärme) mindestens einem der folgenden Zwecke dienen:
    • Raumheizung,
    • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung,
    • die Zuführung der Wärme in ein Gebäudenetz im Sinne von Ziffer 5.3 Buchstabe i) der Richtlinie;
    • sowie die Nachrüstung bivalenter Systeme mit Wärmepumpen.

Um sicher zu stellen, dass Ihre geplante Anlage förderfähig ist, empfehlen wir Ihnen die kostenlose Förderprüfung auf unserer Webseite.

Gefördert wird die Errichtung effizienter Gas-Brennwertheizungen, wenn diese bereits weitestgehend auf eine künftige Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind („Renewable Ready“), und überwiegend (d.h. mit mehr als 50 Prozent der erzeugten Wärme) mindestens einem der folgenden Zwecke dienen:

  • Warmwasserbereitung,
  • Raumheizung,
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung,
  • die Zuführung der Wärme in ein Gebäudenetz im Sinne von Ziffer 5.3 Buchstabe i) der Richtlinie.

Die Förderung erfolgt unter der auflösenden Bedingung, dass die Einbindung erneuerbarer Energien zur Umwandlung der Anlage in eine Hybridanlage gemäß den Richtlinien innerhalb von 2 Jahren nach Inbetriebnahme erfolgt und setzt ferner die Einhaltung der in der Anlage zu dieser Richtlinie festgelegten technischen Mindestanforderungen voraus.

Hinweis: Eine Förderung von “Renewable Ready” Gas-Brennwertheizungen wird zur Zeit nicht vom FörderProfi unterstützt.

Gefördert wird die Errichtung von innovativen effizienten Heizungsanlagen, die auf der Nutzung von erneuerbaren Energien basieren und die die in der Anlage zu der Richtlinie festgelegten technischen Mindestanforderungen erfüllen, insbesondere erneuerbare Energien für die Wärmeerzeugung mit einem Anteil von mindestens 80 Prozent einbinden, und überwiegend (d.h. mit mehr als 50 Prozent der erzeugten Wärme) mindestens einem der folgenden Zwecke dienen:

  • Warmwasserbereitung,
  • Raumheizung,
  • kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung,
  • die Zuführung der Wärme in ein Gebäudenetz im Sinne von Ziffer 5.3 Buchstabe i) der Richtlinie

Ausgeschlossen bleibt auch hier die Förderung von Eigenbauanlagen und Anlagen, die in weniger als vier Exemplaren betrieben werden oder betrieben worden sind (Prototypen), sowie von gebrauchten Anlagen und Anlagen mit wesentlich gebraucht erworbenen Anlagenteilen.

Gefördert wird die Errichtung von Kombinationen von Heizungssystemen, die jeweils auf der Nutzung von erneuerbaren Energien basieren (EE-Hybride), also von Kombinationen der vorher genannten, förderfähigen Heizungssystemen. Voraussetzung dafür ist, dass die einzelnen Heizungssysteme aus denen der EE-Hybrid kombiniert wird, die jeweils einschlägigen technischen Vorgaben erfüllen.

Gefördert werden sämtliche Maßnahmen zur Optimierung des Heizungsverteilsystems in Bestandsgebäuden, mit denen die Energieeffizienz des Systems erhöht wird, wenn sie die in der Anlage zu dieser Richtlinie festgelegten technischen Mindestanforderungen erfüllen. Voraussetzung für alle Maßnahmen ist die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlagen, sofern dieser technisch möglich ist. Sollte der hydraulische Abgleich aus technischen Gründen nicht möglich sein, muss zumindest ein Heizungscheck nach DIN EN 15378 durchgeführt werden.
Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen bspw.:

  • der Einstellung der Heizkurve,
  • der Austausch von Heizungspumpen sowie der Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung, Maßnahmen zur Absenkung der Rücklauftemperatur bei Gebäudenetzen im Sinne der Richtlinie,
  • im Falle einer Wärmepumpe auch die Optimierung der Wärmepumpe,
  • die Dämmung von Rohrleitungen,
  • der Einbau von Flächenheizungen, von Niedertemperaturheizkörpern und von Wärmespeichern im Gebäude oder gebäudenah (auf dem Gebäudegrundstück) sowie
  • Mess-, Steuer- und Regelungstechniken.

Voraussetzung ist auch, dass die zu optimierende Heizungsanlage mindestens zwei Jahre in Betrieb war. Wir empfehlen deshalb, unsere kostenfreie Förderprüfung durchzuführen.

Folgende Kosten für die geplante(n) Sanierungsmaßnahme(n) sind - abhängig vom zutreffenden Förderprogramm - förderfähig:

BAFA - Förderung Heizungsanlagen und Heizungsoptimierung

Höchstgrenze bei Einzelmaßnahmen (BEG EM)

  • In Wohngebäuden sind die zuschussfähigen Kosten für energetische Sanierungsmaßnahmen gedeckelt auf 60.000 Euro pro Wohneinheit
  • in Nichtwohngebäuden sind die zuschussfähigen Kosten für energetische Sanierungsmaßnahmen gedeckelt auf 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche, insgesamt auf maximal 15 Mio. Euro

Einzelheiten zu den förderfähigen Kosten finden Sie im Infoblatt zu den förderfähigen Kosten des BAFAs. Ein Blick hierein ist unbedingt empfehlenswert.

KfW - Förderung Brennstoffzelle

Bei der KfW sind folgende Punkte förderfähig:
Kosten für Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme des neuen Heizsystems sowie ggf. für die Deinstallation und Entsorgung der Altanlage. Ebenso förderfähig ist die Entsorgung sowie die dazugehörigen Nebenarbeiten (Tankentsorgung, Ölschlamm, Maler, Elektroarbeiten), welche die Anlagentechnik betreffen.
Eine genaue Auflistung der förderfähigen Kosten finden Sie unter diesem Link.

Bitte beachten Sie, dass die maximale ausgezahlte Fördersumme immer auf 11.200€ begrenzt ist, auch wenn die Kosten die Summe von 28.000€ übersteigen.

Die Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) ist das Förderpaket, das erstmalig KfW und Bafa-Förderung unter einem Dach vereint, um so die gesteckten Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Dabei gilt die Förderung für Einzelmaßnahmen (ehemals Bafa) ab dem 01.01.2021. Die systemischen Maßnahmen (ehemals KfW) folgen voraussichtlich im dritten Quartal 2021.

Im BEG werden alle Maßnahmen sowohl für Gebäude als auch Heizungstechnik im Neubau und in der Modernisierung zusammengefasst. Seit dem 01.01.2021 ist das BEG in Kraft und löst bestehende das Marktanreizprogramm des BAFA ab.

Die Förderrichtlinie BEG EM wurde am 30.12.2020 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die BEG WG und BEG NWG sind am 01.02.2021 im Bundesanzeiger veröffentlicht worden:
Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG)
Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG)
Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)
Alle Richtlinien zur BEG sind auf der Website des BMWi veröffentlicht.

Beim hydraulischen Abgleich werden die unterschiedlichen wasserseitigen Widerstände der Heizkörper angeglichen, indem die Komponenten der Heizungsanlage – also Heizkörper, Thermostatventile, Pumpen und Rohre – optimal aufeinander abgestimmt werden. Dadurch werden die Heizkörper stets mit der richtigen Menge Heizwasser versorgt und das Effizienzpotential des Heizsystems voll ausgeschöpft.

Ja, für alle Antragsarten, sowohl beim BAFA, als auch bei der KfW, ist die Erstellung eines hydraulischen Abgleichs verpflichtend. Davon ausgenommen sind Solaranlagen zur Warmwasserbereitung.

Dies ist in der Richtlinie nicht festgelegt und eine finale Mitteilung des BAFA steht aktuell noch aus. Dennoch besteht eine Tendenz zu Verfahren A für Anträge beim BAFA. Bei der KfW ist das Verfahren A ebenfalls zulässig.

Hinweis: Die Durchführung ist auf dem Bestätigungsformular des VdZ - Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e. V. nachzuweisen (Link).

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Kosten des hydraulischen Abgleich als Heizungsoptimierung durch das BAFA fördern zu lassen.

Das Marktstammdatenregister ist das Register für den deutschen Strom- und Gasmarkt. Es wird MaStR abgekürzt. Im MaStR sind vor allem die Stammdaten zu Strom- und Gaserzeugungsanlagen zu registrieren. Außerdem sind die Stammdaten von Marktakteuren wie Anlagenbetreibern, Netzbetreibern und Energielieferanten zu registrieren. Das MaStR wird von der Bundesnetzagentur geführt.

Betreiber von Brennstoffzellen sind verpflichtet, sich innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme mit ihrer Anlage im Marktstammdatenregister (MaStR) zu registrieren. Dieses kann der FörderProfi Ihnen leider nicht abnehmen. Unter folgendem Link finden Sie Informationen zur Registrierung im MaStR.

Nein, die Berechnung der JAZ (Jahresarbeitszahl) ist seit dem 01.01.2021 gem. BEG nicht (mehr) verpflichtend.

Den aktuellen Status Ihres Antrags können Sie in Ihrem Login-Bereich einsehen.

FAQ Status 1
Klicken Sie in Ihrem Login-Bereich auf einen Ihrer Anträge, um detaillierte Informationen über diesen zu erhalten.

FAQ Status 2
In der Detailansicht Ihres Antrages haben Sie im Login-Bereich die Möglichkeit, den Status und Informationen zu Ihrem Antrag abzufragen sowie die benötigten Dokumente hochzuladen.

Sollte sich der Status Ihres Antrags ändern, erhalten Sie eine Benachrichtigung per Mail.
Bei dringenden Fragen zum Status Ihres Antrags, kontaktieren Sie uns gerne über unsere Hotline: 06452 - 70 2575 (Mo-Fr, 09.00-17.00 Uhr).

Zum Einloggen in Ihren persönlichen Bereich benötigen Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail und Ihr Passwort, die Sie bei der Registrierung festgelegt haben. Der FörderProfi nutzt den modernen Viessmann-Account, also eine Kombination aus Email-Adresse/Benutzername und Passwort. Eine Anmeldung anhand der Kundennummer ist nicht möglich.

Bitte nutzen Sie die “Passwort-Vergessen” Funktion sollten Sie sich an Ihre Login-Daten nicht erinnern können.